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Der Mühlstein

Der Mensch der den Mühlstein trägt
und niemals seine Wünsche wägt,
er läuft in einem Trott,
schmäht sich mit eignem Spot,
wünscht sehnlich sich hinfort
und bleibt doch stets gerade dort.

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Magst Du Perfektion? Schmeiß sie weg.

Bevor Du mit Schimpfwörtern kommst, lies weiter.

Versteh mich richtig. Ich sage schludere bei mehr Dingen, nicht bei Allem und keinen Pfusch.

Egal, was ich meine ist:
Anstatt nach Perfektion zu streben, mache es einfach gerade gut genug und komme an den Punkt wo Du sagen kannst: Erledigt, ich tat es!

Wenn der Bedarf nach Verbesserung aufkommt, dann kommt die Angelegenheit eh wieder auf Deinen Radarschirm.

Gut, Du hast Recht. Michelangelo strebte nach Perfektion und seine Kunst setzt bis heute Standards mit denen sich wenige messen können.

Zahlte Michelangelo einen Preis?

Nach dem was ich über ihn weiß, meine ich “Auf jeden Fall”. Er lebte ein verbittertes Leben, denn er war niemals wirklich mit seinen Leistungen zu frieden. Stell Dir den Unterschied für sein Leben und vielleicht auch für seine Kunst vor, hätte er einen Weg gefunden seine Kunst mit Passion anstelle von Besessenheit zu betreiben.

Schludere bei mehr Dingen bedeutet also in Wirklichkeit: Gehe an Deine Aufgaben mit vollem Elan heran und gib alles, aber auf eine entspannte Weise. Denk daran, entspannt bedeutet, dass Dein Unterbewusstsein Dir mit Macht zur Hilfe kommt. Gehst Du dagegen angespannt oder angestrengt ans Werk, verlierst Du große Teile dieser Hilfe und Du reduzierst Deine Kräfte auf Deine bewussten Fähigkeiten.

Nach Perfektion zu streben ist wie fahren mit einer teilweise blockierten Bremse. Für manche Menschen ist es sogar eine vollständig blockierte Bremse.

Was bedeutet eigentlich perfekt?

Um es perfekt zu machen schauen wir uns jetzt mal die Herkunft des Wortes “perfekt” an: Da ich keine brauchbaren deutschen Quellen fand, beziehe ich mich auf englischsprachige. Gemäß dem Online Etymology Dictionary hat es zwei Bedeutungen:

1. from L. perfectus “completed,” pp. of perficere “accomplish, finish, complete,”

2. from per- “completely” + facere “to perform”

Der lateinischen Wurzel nach bedeutet es soviel wie “erledigt”, “abgeschlossen”, “beendet”, “vollständig durchgeführt”.

Dagegen ist die heutige Bedeutung ganz anders (AskOxford):

1 having all the required elements, qualities, or characteristics.

2 free from any flaw; faultless.

3 complete; absolute: it made perfect sense.

Also “hat alle benötigten Elemente, Qualitäten und Charaktereigenschaften”, “ist frei von Fehlern”, “absolut, völlig, uneingeschränkt abgeschlossen”.

Wie Du siehst hat sich die Bedeutung des Wortes gewandelt. Von “Erledige es” zu “Erledige es so gut, dass es frei ist von jeglichen Fehlern und absolut, völlig, uneingeschränkt und endgültig abgeschlossen ist.”

Was bringt Dir das?

Mischt man die zwei Bedeutungen, bekommt man eine gute Affirmation für jede Aufgabe:

“Tue es so gut du im Moment kannst und erledige es.”

Karl

P.S. Dieser Artikel ist ein perfektes Beispiel für:  “Tue es so gut du im Moment kannst und erledige es.”

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Hast Du es schon einmal so betrachtet?

Versagen ist eine falsche Wahrnehmung von unerwünschten Resultaten.

Unerwünschte Resultate kommen daher, dass man die Dinge falsch tut oder die falschen Dinge tut. Unerwünschte Resultate helfen Dir zu lernen welche Dinge Du tun solltest und wie Du sie richtig tust.

Denke, lerne die Lektion und stelle sicher, dass Du sie in einem System festhälst dem Du vertraust und das Du gebrauchst. Dann starte erneut.

Gutes Gelingen

Karl

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Vom Fliegen mit kleinen Hilfsmitteln

Unmöglich. Das Fliegen ist dem Menschen unmöglich. Wenigstens ohne Hilfsmittel.

Selbst mit Hilfsmitteln ist es sehr schwierig. Schon die Hilfsmittel an sich sind sehr unhandlich

Doch neulich sah ich einen alten Hutzelmann, der flog mit Hilfe einer Taschenuhr.

Er warf sie in die Luft und sie flog davon. Da sie mit einer Kette an seiner Weste befestigt war, nahm sie ihn einfach mit. Zum Lenken bzw. um nach oben oder unten zu steuern, koorigierte er einfach die Flugbahn mit den Händen. Und wenn es zu langsam ging, schubste er die Uhr einfach wieder nach vorn.

Sehr elegant, aber der Herr hatte auch Übung.

Leider konnte ich weder die Uhrenmarke, noch das Modell, noch Namen oder Adresse des Herrn herausfinden.

Nun stehe ich also etwas lächerlich da, denn wer glaubt mir das schon?

Karl

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